Das Abholzen der Regenwäder
Brasilien: Das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet erstreckt sich im Amazonasbecken. Dieser Tieflandregenwald, ungefähr die Hälfte des gesamten weltweiten Regenwaldbestandes, beherbergt eine riesige Zahl an Tier- und Pflanzenarten. Viele davon kommen nur in diesem Gebiet vor. Stirbt eine Art aus, wirkt sich das wie ein Dominoeffekt auf viele andere Arten aus. Auch das macht die zunehmende Zerstörung der Regenwälder zu einem extremen ökologischen Problem.
Südostasien: Auch diese Regenwälder sind akut gefährdet. Brandrodung, vor allem aber der kommerzielle Holzeinschlag für die Papier- und Möbelindustrie bedrohen den Wald - und damit die Tier- und Pflanzenarten.
Afrika: Knapp ein Fünftel der weltweiten Regenwälder liegen in Zentralafrika. Viele bedrohte Tierarten, unter anderem die Berggorillas, leben in diesen Wäldern, deren Bestände durch die Ausbeutung von Bodenschätzen, Kriege und Umwandlung in Agrarflächen stark dezimiert worden sind.
Tropische Bergwälder: Die Anzahl der Arten, die in den tropischen Berg- und Nebelwäldern lebt, ist noch ungleich höher als in den Tieflandwäldern. Wälder in den Bergregionen haben aber noch eine andere biologische Funktion. Sie schützen die Hänge vor der Erosion und damit vor dem Abrutschen. In den Andenregionen entspringen darüber hinaus die Flüsse, die nicht nur der Bevölkerung Trinkwasser liefern, sondern den Amazonas bewässern. Eingriffe in dieses Ökosystem hätten katastrophale Folgen für Mensch und Natur.
"Grünen Lungen" wie die Regenwälder auch genannt werden, sind für das Weltklima ein unschätzbarer Stabilitätsfaktor. Wälder binden Kohlendioxid und produzieren Sauerstoff. Ihre andauernde Vernichtung schadet nicht nur der Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch dem Menschen und letztendlich dem gesamten Planeten Erde
Der ehemalige brasilianische Präsident Jair Bolsonaro wird als Umweltzerstörer und Klimakiller in die Geschichte eingehen...Er war eine Schande für Brasilien! Den Regenwald und seine Bewohner für weitere Generationen zu schützen wäre u.a. seine Aufgabe gewesen. Bolsonaros erklärtes Ziel war es, die Schutzgebiete der Indigenen auszubeuten: Bergbaufirmen, Holzfäller, Sojafarmer, Viehzüchter und die Zuckerrohrindustrie sollen deren Regenwaldgebiete plündern können. Die fast eine Million Ureinwohner Brasiliens und ihre Naturschätze sind akut bedroht. Diese werden verfolgt, eingeschüchtert und ermordet. Auch Umweltschützer werden bedroht und umgebracht. Der brasilianische Regenwald ist der größte CO2 Speicher der Erde und muss geschützt werden.Unter Bolsonaro stiegen die Abholzungsraten rapide an. Der Verlust riesiger Waldflächen führte 2020 zu einem knapp zehnprozentigen Anstieg der brasilianischen CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr. Was für ein Wahnsinn! Die Hoffung liegt beim künftigen Präsident Luiz Inacio Lula da Silva, die Abholzung zu beenden und den Amazonas zu schützen!

Wir berauben uns unserer eigenen Ressourcen. Unser Egoismus kennt keine Grenzen.
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