den Vogelmord
Während des Herbstzuges erstreckt sich eine lückenlose Reihe von Vogelfangnetzen über mehr als 700 Kilometer entlang der ägyptischen Küste. Jeden Herbst werden dort etwa 140 Millionen Zugvögel gefangen. Was für ein Wahnsinn und mit nichts zu rechtfertigen!!
Leimruten: Jedes Jahr bleiben über 1, 2 Millionen Vögel auf ihnen kleben, hängen dort oft stundenlang kopfüber, bis sie langsam an Erschöpfung elend sterben oder bei ihren Befreiungsversuchen an dem zähen Leim qualvoll ersticken.
Bogenfallen: Ein kleines Stöckchen und eine Schnur halten einen Drahtbogen auf Spannung. Vögel werden von Vogelbeeren angelockt und dazu verleitet, sich auf dem waagerecht angebrachten Stöckchen niederzulassen. Dabei schnellt der Bogen auseinander und die Tiere verfangen sich mit den Beinen in der Schnur. So hängen sie lebend kopfüber mit zerquetschten Beinen in der Falle, bis der Vogelfänger sie tötet.
Rosshaarschlingen: Die Vögel geraten bei der Nahrungssuche mit dem Kopf in eine der Schlinge. Beim Versuch zu entkommen, strangulieren sie sich selbst. Steinquetschfallen: Eine Falle besteht aus vier Steinen. Zentralstück ist eine etwa 3 bis 10 Kilogramm schwere Kalksteinplatte. Sie wird mit einer sehr fragilen Konstruktion aus kleinen Stöckchen aufgestellt und mit frischen Wacholderbeeren beködert. Sobald ein Vogel an die blauen Beeren gelangen will, berührt er zwangsläufig eines der Stöckchen und wird unter der herabfallenden Platte begraben und zerquetscht.

Unvermindert brutal geht das Massaker und qualvolle Sterben an vielen Vogelarten weiter. Auf der Zypern sind es 2,3 Millionen Singvögel die grausam zu tode gequält werden. Vor allem Mönchsgrasmücken und Rotkehlchen. Zypern ist für viele Zugvögel ein Zwischenstopp zwischen Europa und Afrika. Auch in anderen Ländern rund um das Mittelmeer gehen die Jagd und der Fang von Vögeln weiter, darunter in Italien, Frankreich, Spanien. Im Libanon werden jedes Jahr 5.000 Schreiadler auf dem Weg in ihre Winterquartiere von Wilderern getötet (Quelle Komitee gegen den Vogelmord).

Auf der Insel Malta fallen jedes Jahr zahlreiche geschützte Greifvögel und Störche den Jägern zum Opfer. Obwohl Malta zur EU gehört, werden dort nach wie vor Tausende Wespenbussarde, Weihen, Adler, Pirole und andere Zugvögel auf dem Zug geschossen. Brennpunkte der Wilderei sind die Schlafplätze der Vögel, an denen Wilderer trotz strenger Verbote immer wieder regelrechte Massaker anrichten (Quelle Komitee gegen den Vogelmord). In Deutschland werden Greifvögel mit Fallen und Giftköder ermordet. Mein abgrundtiefer Hass ist diesen hirnlosen Kreaturen gewiss. Aus reiner Profitgier werden diese Tiere die sich nicht wehren können umgebracht.
Ihr hirnlosen, brutalen Kreaturen bringt euch selber um, das wäre gut für die Artenvielfalt!
Der Mensch kennt keine Grenzen, wenn es darum geht, sich Foltertechniken auszudenken um andere Lebewesen zu quälen und leiden zu lassen!
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