Tiere auf der ganzen Welt leiden - verantwortlich ist der Mensch
China: Das Leiden der Hunde soll per Gesetz ein Ende haben. Endlich!! Das chinesische Landwirtschaftsministerium stuft Hunde seit Ende April 2020 nicht mehr als „Nutztiere“ ein, sondern klassifiziert sie aus Gründen des Tierschutzes und zur Verhinderung der Krankheitsübertragung nun als „Haustiere“. Damit sind die Vierbeiner automatisch als tierische Mitbewohner und Freunde des Menschen anerkannt – ein großer Erfolg!
Afrika: Die Löwenbestände haben in den vergangenen drei Jahrzehnten um 60 Prozent abgenommen. Der immer enger werdende Lebensraum, sowie die Wilderei gefährden sein Überleben zunehmend. Der Löwe braucht weite Gebiete zum Jagen seiner Beute. Doch immer mehr Land der afrikanischen Savanne wird in Weideland für die Viehzucht umgewandelt, vor allem an der Grenze von Schutzgebieten. Dort kommen sich Mensch und Löwe immer mehr in die Quere. Meist werden die Großkatzen von Viehbauern erschossen oder vergiftet. Besonders brutal sind Drahtschlingen, die Gliedmaßen der Tiere amputieren und sie qualvoll verenden lassen (Quelle WWF). Was für eine Schande für die Menschheit!
Asien: Sie liegen versteckt auf dem Boden, gut getarnt zwischen Laub und Ästen: rostige Schlingen aus Draht, nur für das geübte Auge zu entdecken. Tag um Tag durchstreifen Wildhüter die Wälder Südostasiens – auf der Suche nach Schlingfallen. Ein Tropfen auf dem heißen Stein bei schätzungsweise mehr als zwölf Millionen der tödlichen Fallen, die derzeit hier auf den Flächen gut versteckt installiert werden. Eine aktuelle Studie des WWF zeichnet ein erschreckendes Bild: Die Schlingfallen-Krise kostet nicht nur Millionen Tiere das Leben, sie fegt auch die Wälder leer und bedroht die Gesundheit der Menschen. (QuelleWWF). Diese Tierquälerei ist mit nichts zu rechtfertigen.
In Kambodscha werden Hunde auf brutale Weise entführt, unter grausamsten Bedingungen geschlachtet und an Restaurants verkauft. Jeden Tag sind es Hunderte. In winzigen Käfigen müssen sie warten, ohne Wasser, ohne Essen, oft tagelang. Dann werden sie mit hunderten ihrer Artgenossen zusammengefercht zur Schlachtung gefahren. Dort wartet ein brutaler Tod auf sie. Sie werden erwürgt, ertränkt oder zu tode geknüppelt. Ihr Fell wird mit Gasbrennern weggebrannt(Quelle Vier pfoten)
Man sollte mit diesen Sadisten und diejenigen die davon profitieren genau so verfahren!
Der Lebensraum der Menschenaffen, die ausschließlich auf den Inseln Sumatra und Borneo vorkommen, wird immer enger. In den letzten 30 Jahren fiel mehr als die Hälfte des Orang-Utan-Waldes auf Borneo der Säge oder dem Feuer zum Opfer. Schätzungen des WWF Indonesien von 2016 gehen von nur noch 54.000 Orang-Utans auf Borneo aus. Eine dramatische Entwicklung, die zum Aussterben der Orang-Utans führen wird, wenn wir nichts dagegen unternehmen(Quelle WWF).
Was für hirnlose Monster es doch auf diesem Planeten gibt!
Eine der letzten großen Populationen wilder Rentiere ist zur Zielscheibe von Wilderen geworden. In der Region Taimyr im Norden Russlands werden jährlich ca. 80.000 bis 100.000 Tiere getötet. Ranger finden immer wieder wahre Schlachtfelder vor. Die Tiere werden vor allem aus zwei Gründen gewildert. Die jungen, gut durchbluteten Geweihe sind in der Traditionellen Chinesischen Medizin begehrt. Den Rentieren werden oft bei lebendigem Leib die Geweihe abgeschnitten. Sie verenden qualvoll. Außerdem gelten die Zungen in asiatischen Ländern als Delikatesse (Quelle WWF). Meine Verachtung gilt den Ländern die diese Tierquälerei zu verantworten haben.
Es war der größte Fund bisher in China: Versteckt unter Kohle, in einem Container, wurden 11,9 Tonnen Schuppentierschuppen aufgefunden. Wie viele Schuppentiere das mal waren, lässt sich nur schwer sagen. Es hängt von der Art und damit der Größe der Tiere ab, die dafür getötet wurden. Den Tieren wird der Irrglaube zum Verhängnis, dass ihre Schuppen irgendeinen medizinischen Zweck erfüllen würden. Doch das tun sie nicht – Fußnägel sind aus dem selben Material (Quelle WWF). Unfassbar! Man sollte mit diesen Sadisten und diejenigen die davon profitieren genau so verfahren!
In den USA werden mehr als 10.000 Großkatzen in Gefangenschaft gehalten - das sind mehr als doppelt so viele Großkatzen vor Ort in Käfigen wie noch in freier Wildbahn leben!? Wenige Tage alte Jungtiere werden ihren Müttern entrissen. Oft werden ihnen die Krallen entfernt, sie sind unternährt und werden geschlagen – und das alles um als Fotoobjekt zu dienen. Weibliche Tiger werden oft als Gebärmaschinen gehalten. Im Alter von 8 bis 12 Wochen sind die Jungtiere das perfekte Foto-Accessoire. Den Rest ihres Lebens müssen sie in Käfigen verbringen (Quelle IFWA). Unfassbar, was für kranke Hirne!
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