Das Abholzen der Regenwäder
Brasilien: Das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet erstreckt sich im Amazonasbecken. Dieser Tieflandregenwald, ungefähr die Hälfte des gesamten weltweiten Regenwaldbestandes, beherbergt eine riesige Zahl an Tier- und Pflanzenarten. Viele davon kommen nur in diesem Gebiet vor. Stirbt eine Art aus, wirkt sich das wie ein Dominoeffekt auf viele andere Arten aus. Auch das macht die zunehmende Zerstörung der Regenwälder zu einem extremen ökologischen Problem.
Südostasien: Auch diese Regenwälder sind akut gefährdet. Brandrodung, vor allem aber der kommerzielle Holzeinschlag für die Papier- und Möbelindustrie bedrohen den Wald - und damit die Tier- und Pflanzenarten.
Afrika: Knapp ein Fünftel der weltweiten Regenwälder liegen in Zentralafrika. Viele bedrohte Tierarten, unter anderem die Berggorillas, leben in diesen Wäldern, deren Bestände durch die Ausbeutung von Bodenschätzen, Kriege und Umwandlung in Agrarflächen stark dezimiert worden sind.
Tropische Bergwälder: Die Anzahl der Arten, die in den tropischen Berg- und Nebelwäldern lebt, ist noch ungleich höher als in den Tieflandwäldern. Wälder in den Bergregionen haben aber noch eine andere biologische Funktion. Sie schützen die Hänge vor der Erosion und damit vor dem Abrutschen. In den Andenregionen entspringen darüber hinaus die Flüsse, die nicht nur der Bevölkerung Trinkwasser liefern, sondern den Amazonas bewässern. Eingriffe in dieses Ökosystem hätten katastrophale Folgen für Mensch und Natur.
"Grünen Lungen" wie die Regenwälder auch genannt werden, sind für das Weltklima ein unschätzbarer Stabilitätsfaktor. Wälder binden Kohlendioxid und produzieren Sauerstoff. Ihre andauernde Vernichtung schadet nicht nur der Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch dem Menschen und letztendlich dem gesamten Planeten Erde
Brasilien: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres gab es 18,5 Prozent mehr Brände als 2019. Die Rede ist inzwischen von 49 Prozent mehr Waldverlust als durchschnittlich in den letzten vier Jahren. Die Lage ist ernst. Die Trockenzeit beginnt gerade erst und die Regierung um Präsident Bolsonaro verzögert die Bekämpfung der Brände, um die Interessen der Agrar-Lobby zu stützen(Qwelle WWF). Bolsonaros erklärtes Ziel ist es, die Schutzgebiete der Indigenen auszubeuten: Bergbaufirmen, Holzfäller, Sojafarmer, Viehzüchter und die Zuckerrohrindustrie sollen deren Regenwaldgebiete plündern können. Die fast eine Million Ureinwohner Brasiliens und ihre Naturschätze sind akut bedroht. Diese werden verfolgt, eingeschüchtert und ermordet. Auch Umweltschützer werden bedroht und umgebracht.Prostiert bei der brasilianischen Regierung!!
Brasilien hat sich entschieden: für Jair Bolsonaro als neuen Präsidenten. Und gleichzeitig für die Zerstörung des Regenwaldes und gegen den Umweltschutz. Was für ein trauriger Tag für den brasilianischen Regenwald und deren Bewohner! Der neue Machthaber Brasiliens leugnet die Klimaveränderungen. Er hat vor, Reservate von indigenen Völkern für Unternehmen zu öffnen. Agrar- und Bergbauunternehmen können dann einfacher Wälder abholzen.Was für ein Wahnsinn! Der brasilianische Regenwald ist der größte CO2 Speicher der Erde. Dieser Präsident wird als Umweltzerstörer und Klimakiller in die Geschichte eingehen... Diesen Präsidenten sollte man aus dem Amt jagen! Er ist eine Schande für Brasilien! Den Regenwald und seine Bewohner für weitere Generationen zu schützen ist u.a. seine Aufgabe. So aber wird dieser Präsident als Umweltzerstörer und Klimakiller in die Geschichte eingehen.
Wir berauben uns unserer eigenen Ressourcen. Unser Egoismus kennt keine Grenzen.
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